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Elfengedichte

 

Feengedicht

Zur späten Stunde im Wiesengrunde

Unter des Mondes hellem Schein

Stellen sich die Feen ein.

Im Festgewand und zartem Schleier

Tanzen sie um den dunklen Weiher.

Der Elfen Schein, ihr helles Haar, es glitzert wunderbar.

Sternstaub und Blütenduft liegen in der lauen Luft.

Sie schweben, sie lachen und wiegen sich.

Der Wind weht durch der Gräser Reihe,

als sei es eine heil’ge Weihe.

Ein Augenblick voll Zauberkraft,

Ein Augenblick der Wunder schafft.

So kurz und doch von Ewigkeit.

 

- Anke Junginger –

 

 

Elfentanz zur Abendstunde

Der Mond so hell, die Sterne so klar -

die Nacht ist wunderbar!

Tanze über den Himmel und umarme die Erde -

Voll Freude, voll Glück angesichts der Schönheit der Welt!

Ich liebe die Ruhe, ich liebe die Nacht,

wenn die geheimnisvolle Welt des Elfenreiches erwacht...

 

- Anke Junginger -

 

 

Elfentanz und Mondenglanz

Die Nacht bricht an -

das Tageswerk getan...

Nun gehts zum Tanz nach Elfenweise,

Die Wesen der Natur im Mondenglanz.

Leicht und schwebend durch die Nacht,

bis der letzte Waldgeist ist erwacht.

 

- Anke Junginger –

 

 

Die Mondelfe

In der Ruhe und Stille der Nacht zu neuem Leben erwacht -

Vertieft und ganz bedacht umgeben vom Sternenstaub und Mondenschein -

Träume ich von einem Reich, das fast versunken...

Meine Erinnerung zeigt mir die Zeit,

als die Menschen noch der Natur geweiht.

Die Kraft der Gedanken schenkt uns Leben und sie allein ist die Macht,

durch die das Elfenreich erwacht.

 

- Anke Junginger -

 

 

Die Elfe der Nacht

Von wem hast Du gelernt, die Dunkelheit zu fürchten?

Schwarz ist die Empfindsamkeit und schwarz ist auch mein Kleid.

Die Dunkelheit lässt Dich träumen - sie hüllt dich ein,

schenkt Ruhe und Geborgenheit.

Die funkelnden Lichter der dunkelsten Nacht sind aus den Träumen der Menschen gemacht.

So fürchte dich nicht - ich lade dich ein -

erhelle die Nacht durch deines Traumes Schein!

 

- Anke Junginger -

 

 

Leicht, schwebend, zart und fein

Die Schönheit liegt im lichten Schein:

Ein Funkeln, ein Glitzern und Farbenglanz,

so funktioniert der Elfentanz.

Wir schweben auf Licht und reiten den Wind,

mal langsam und beschaulich, mal ganz geschwind.

 

- Anke Junginger -

 

 

Die Elfe des Trostes

Traurigkeit hat ihre Zeit -

doch nun soll sie vorübergehn':

Denn Wandel ist des Lebens Weg -

das wirst Du sehn'.

Wie Blütenblätter in der Nacht im Winde wehn' -

so werden schon bald Deine Sorgen vergehen.

Die Elfe des Trostes wacht über Dich:

Der Segen aus der Elfenwelt viel Freude verspricht!

 

- Anke Junginger -

 

 

Elfenlied

Um Mitternacht, wenn die Elfen erst schlafen,

Dann scheinet uns der Mond,

Dann leuchtet uns der Stern:

Wir wandeln und singen

Und tanzen erst gern.

 

Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen,

Auf Wiesen an den Erlen

Wir suchen unsern Raum,

Und wandeln und singen

Und tanzen einen Traum.

 

- Johann Wolfgang von Goethe, 1794 - 1832 -

 

 

Dämmernd liegt der Sommerabend

Über Wald und grünen Wiesen;

Goldner Mond im blauen Himmel

Strahlt herunter, duftig labend.

An dem Bache zirpt die Grille,

Und es regt sich in dem Wasser,

Und der Wandrer hört ein Plätschern

Und ein Atmen in der Stille.

Dorten, an dem Bach alleine,

Badet sich die schöne Elfe;

Arm und Nacken, weiß und lieblich,

Schimmern in dem Mondenscheine.

 

- Heinrich Heine, 1797 - 1856 -

 

 

Anmutig und schalkhaft sind Nixen und Elfen;

Nicht so die Erdgeister, sie dienen und helfen

Treuherzig den Menschen. Ich liebte zumeist

Die welche man Wichtelmännchen heißt.

 

- Heinrich Heine, 1797 - 1856 -

 

 

Die Elfenkönigin

Was unterm’ Monde gleicht

Uns Elfen flink und leicht?

Wir spiegeln uns im Tau

Der sternenhellen Au,

Wir tanzen auf des Baches Moos,

Wir wiegen uns am Frühlingsspross,

Und ruhn’ in weicher Blumen Schoß!

 

Ihr Elfen, auf der Höh’!

Ihr Elfen, an den Seen,

Zum taubeperlten Grün

Folgt eurer Königin!

Im grauen Mettenfädleinkranz,

Umflimmert von des Glühwurms Glanz,

Herbei! Herbei! Zum Mondscheintanz!

 

Ein Schleier, weiß und fein,

Gebleicht im Sternenschein

Auf kühler Totengruft,

Umwall’ euch leicht wie Duft!

Durch Moos und Schilf,

durch Korn und Hain,

Bergauf, talab,waldaus,

feldein, Herbei! herbei!

zum Ringelreihn!

 

Beim Sommermondscheinball,

Am Quell im Erlental,

Umschleiert unser Chor

Ein weißer Nebelflor:

Wir kreisen schnell,

wir schweben leicht,

Ein finstres Gnomenheer entsteigt

Dem Erdenschoß und harft und geigt!

 

Herbei! herbei!

zum Tanz Im Mettenfädleinkranz!

Schnell rollt der Elfen Kreis

Im zirkelrunden Gleis!

Wo ist ein Fuß der nimmer glitt?

Wir Elfen fliehn’ mit Zephyrschritt,

Kein Gräschen beuget unser Tritt!

 

- Friedrich von Matthisson, 1761 – 1831 -

 

 

Lade Euch ein unter grünem Laub,

Gebettet auf Moos, so sanft und weich -

kaum etwas kommt meiner Stärke gleich!

Bin mächtig und stark -

zugleich sanft und fein.

Schenke Eurer Seele Kraft,

Strebe empor, getragen vom Wind -

bin so wie ihr, des Himmels Kind!

 

- Copyright: Anke Junginger -

 

 

"Tannenzweige vom Mondlicht berührt -

das sanfte Licht die Elfen zum Tanz verführt.

Bei leisem Klang und Elfengesang wird die Nacht zum Fest,

das niemand mehr verlässt.

Gegen Morgen der Tau glitzert hell und die Elfen schweben heim ganz schnell.

Sie flüstern und rufen zum Abschied sich zu:

"Genieße die Nacht, spüre die Kraft und tanze bis der Tag erwacht."

 

- Copyright: Anke Junginger -

 

 

Die Rosenelfe

Was ich auch tue, ich bleibe ich mir treu -

was ich auch höre, glaube ich nicht blind -,

mein Herz ist leicht und voller Lachen -

doch manchmal muss ich auch wehrhaft sein.

Das Leben ist nicht immer leicht -

so sieh noch einmal genauer hin,

die Stacheln auf meinen Flügeln haben Sinn.

 

- Copyright: Anke Junginger -

 

Elfenlied

Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen,

Dann scheinet uns der Mond,

Dann leuchtet uns der Stern:

Wir wandeln und singen

und tanzen erst gern.

 

Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen,

Auf Wiesen an den Erlen

Wir suchen unsern Raum,

Und wandeln und singen

Und tanzen einen Traum.

 

- Johann Wolfgang vo Goethe, 1794 - 1832 -

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